31. Spaziergang im Unbefleckten Garten Mariens – Die vollkommene Heiligkeit — Ein Tag im Leben von Maria
1. Erkundung des Unbefleckten Gartens
Vision, Myriam am Morgen des 22. Mai 2007 geschenkt, mit Bildern einer blendend schönen Maria, die verwandelt ist in einen paradiesischen Garten von einer Schönheit, wie diese auf Erden ungekannt ist.
Ich höre die Worte von
Der Allerheiligsten Dreifaltigkeit:
„Dies ist die Herrin aller Seelen. Ihre Seele wird ein immer blühender Garten sein, zum Zeichen des Göttlichen Lebens. Ihre Größe wird unergründlich sein; denn Sie wird Trägerin einer nie gesehenen Glorie sein. Ihre Macht wird unter all dem Geschaffenen ohne Beispiel sein, und Ihre Heiligkeit wird vollkommen sein. Sie wird die Fülle Unseres Wohlgefallens genießen und Wir werden Sie zum Zeichen von Lobpreisung für die Bewohner des Himmlischen Paradieses setzen, zum Zeichen von Angst und Niedergeschlagenheit für die Bewohner der Regionen des Verderbens und zum Zeichen von Nachfolge für die Bewohner der Erde. Ihr wird gedient und Sie wird gepriesen werden. Heiligkeit und Licht wird Sie verbreiten, und alle entlegenen Orte der Schöpfung werden Ihre Größe schauen und Ihre Macht in der Fülle der Zeit erfahren.“ (Ich sehe jetzt eine Quelle im Garten aufwallen, und die Stimme spricht weiter:)
„Dies ist der Keim des Wesens eurer Herrin: Die nie versiegende Quelle Unseres Göttlichen Lebens trägt Sie in Sich, zu Ihrer souveränen Verfügung. Sie wird das Wasser Göttlichen Lebens nach Ihrem Wohlgefallen über die Seelengärten strömen lassen, die danach verlangen, an Ihrer Heiligkeit und den Früchten Ihres Gartens Anteil zu haben. Dieses Wasser wird den Boden der Erde für die Gründung Unseres Reiches bereitmachen und der Boden der Hölle wird unter der Macht Ihrer Füße beben. Seelen, trinkt aus der Quelle, die Wir in Ihr für Zeit und Ewigkeit erschlossen haben.“
Das Irdische Paradies ist der Menschheit genommen worden, weil die Seelen den Bund mit Gott zum Führen eines heiligen Lebens in Übereinstimmung mit dem Göttlichen Gesetz gebrochen haben. Für den Schöpfer bedeutet dies, dass Ihm die tiefste Freude von demjenigen genommen worden ist, der als Krone der Schöpfung bestimmt war. Gottes Antwort dagegen war die Schaffung der Seele von Maria und Ihre Bekleidung mit einer nie gesehenen Macht und Glorie, die sich selbst weiterhin endlos vervielfachen wird, wie alles, was aus Göttlichem Leben besteht, sich selbst weiterhin vervielfacht.
Maria ist aus Göttlicher Essenz gemacht, bekleidet mit einer menschlichen Natur, damit die Menschheit ihre Königin und Herrin als zum menschlichen Geschlecht gehörend erkennt. So hat der Allerhöchste Sie bestimmt, und so wird Sie jetzt, mehr als zwanzig Jahrhunderte nach Ihrer Unbefleckten Empfängnis den Seelen in Ihrer wahren Herrlichkeit als Herrin aller Seelen offenbart. Durch diese Offenbarungen entschleiert Gott jetzt ebenfalls Maria als Verkörperung des Irdischen Paradieses, durch die Menschheit verloren, jedoch in Maria bewahrt und in dem Glanz Ihres allerheiligsten Lebens noch unendlich an Glorie bereichert.
Heute nimmt die Herrin aller Seelen uns nochmals mit auf den Entdeckungsgang durch Ihren Seelengarten hindurch, durch den Lustgarten des Heiligen Geistes, durch das wiedergeborene Irdische Paradies, wo Sie uns wie in einem überirdischen Film zum Zeugen von einer Anzahl Bildern aus dem Reichtum Ihrer Verfassungen an Herz und Seele macht. Jeder Tag war für Maria an sich wie eine vollständige, abgerundete Unterrichtung in der Fülle der Heiligkeit.
Vom Morgen bis zur Nacht: Das große Motiv für alles Handeln und Sprechen der Königin der Menschheit ist die Behutsamkeit. Maria hält Sich immer vor Augen, dass jede Handlung und jedes Wort an erster Stelle Gottes Werken zur Gründung Seines Reiches auf Erden keinen Schaden zufügen darf. Ich sehe, wie Sie regelmäßig die manchmal etwas impulsive Maria Magdalena mahnt, bestimmte Vorhaben mit Rücksicht auf die Reaktionen der Juden nicht auszuführen. Ich werde Zeuge davon, wie Sie den Evangelisten auf anmutige Weise verbietet, mehr als das unbedingt Notwendige über Sie aufzuzeichnen. Vor allem Johannes muss Sie in seiner glühenden Liebe zu Ihr zügeln (vor allem, weil er Sie besser ergründet als jeder andere und bereits früh verstanden hat, dass Maria „kein gewöhnlicher Mensch ist“).
Johannes schreibt sein Evangelium, als Maria bereits zum Himmel aufgenommen worden ist. Sie wird ihm aber bereits während Ihres Lebens auf Erden deutlich machen, dass Sie nicht will, dass Einzelheiten über Sie offenbart werden, bevor Gottes Zeit dafür gekommen ist. Erst muss Christus noch besser bekannt werden und müssen die Herzen für das Wort geöffnet werden. Mehr als einmal erwächst in Johannes das Bedenken, dass das Wissen über die wahre Art von Maria nie verloren gehen darf. Dennoch gehorcht er Ihrem Verlangen, weil er weiß, dass all Ihre Worte auf der absoluten Wahrheit von Gottes Geist gegründet sind.
In Maria lebt Gott und keinerlei andere Kraft. Ihre Seele strahlt Seine Glorie, Schönheit und Macht über Ihre Umgebung aus. Diese Ausstrahlung verleiht Ihr, trotz Ihrer unvergleichlichen Demut, Bescheidenheit und Einfachheit, eine unvorstellbare Würde. Diese glänzt aus Ihrem ganzen Wesen, dadurch dass Sie Sich des Wohnens Gottes in Ihrer Seele vollkommen bewusst ist. Wer Maria beschäftigt sieht, der sieht gleichsam Gott beschäftigt, so absolut und vollkommen handelt, spricht, denkt, fühlt, verlangt und will Gott in und durch Ihr Wesen. Aufgrund von diesem allen ist Ihre Erscheinung mit keinem Wort zu beschreiben.
Gott zeigt hier aber auf anschauliche Weise die Auswirkungen eines übernatürlichen Gesetzes: Die Gleichgültigen und jene, die Gott aus ihrem Leben verbannt haben, sehen Maria als Frau mit einem schönen, attraktiven, graziösen Leib erscheinen, nicht mehr. Unter den Suchenden und den Christus Nachfolgenden aber wird Maria von vielen als eine Königin betrachtet, von vielen heftig Ergriffenen sogar als eine Art Göttin, vor allem in der Zeit der jungen Kirche. Viele kommen bald völlig in den Bann Ihrer Ausstrahlung. Es ist mir mehrmals gezeigt worden, wie untertänig sich sehr viele der ersten Christen Ihr gegenüber verhalten und wie viele bei Ihrem Vorübergehen vor Ihr niederknien und versuchen, Ihr die Füße zu küssen.
Ihre tatsächliche Macht über die versammelten Christen ist außergewöhnlich. Auch hier zeigt Maria Ihre einzigartige Heiligkeit; denn trotz des Bewusstseins Ihres Einflusses und der Auswirkung Ihrer Ausstrahlung sehe ich, wie vollkommen Sie Ihre Macht beherrscht durch Betonung der Einfachheit in Ihrer äußeren Erscheinung, der Demut in Ihren Handlungen und durch eine bemerkenswerte Milde: Während der Anfangsperiode der jungen Kirche wird Maria von Petrus regelmäßig gebeten, als (inoffizieller) „Richter“ bei kleinen Missverständnissen und Uneinigkeiten zwischen bestimmten Christen aufzutreten. Maria zeigt Sich dabei außergewöhnlich versöhnend und urteilt ausschließlich in eine Richtung, die alle betroffenen Parteien zum Guten anregt. Sie spricht nie harte, verurteilende Worte über einen Mitmenschen und unterrichtet jede irrende oder sündige Seele mit so viel Autorität, doch gleichzeitig mit so viel Frieden, Freude und Milde, dass jede Seele sich in der Tiefe von Ihr gestärkt und ermutigt fühlt. Jeder weiß genau, was er an Ihr hat. Sie ist aufrichtig in all Ihrem Tun und Lassen, spricht nie auf Umwegen, gibt nicht auf indirekte Weise Dinge zu verstehen, spricht und handelt nie mit irgendeiner Nebenabsicht, sondern lässt Ihre Worte und Handlungen auf Menschen hin immer klar und deutlich sein.
In Ihrem tiefen Verlangen nach Versöhnung und Himmlischen Frieden in allen Herzen ist Maria ein Muster von Verträglichkeit. Sie erträgt mit der größten Geduld die Schwächen Ihres Mitmenschen. Sie ärgert Sich über nichts; denn jede Irritation und jedes Ärgernis betrachtet Sie als eine Waffe Satans, dessen Werken Sie den Eid geschworen hat niemals nachzugeben. Gott hat Ihr die absolute Göttliche Macht über den Teufel und sein Gefolge gegeben, die Sie in dem Maße wird gebrauchen können, in dem Ihr freier Wille mit dem Willen Gottes eins bleibt; denn aus Gottes Willen strömt alle Macht.
Maria äußert niemals Kritik an Ihren Mitmenschen, Sie lenkt in aller Milde dessen Verirrungen und Untugenden um. Sie fühlt keinerlei Bedürfnis, Ihren Mitmenschen immer zu korrigieren, seine Handlungen zu bemängeln oder ihm Ihren Willen aufzuerlegen. Ich sehe diese Verfassung zum Beispiel in Betrieb, wenn Sie zusammen mit anderen Frauen ein Textilhandwerk verrichtet und eine der Frauen dabei ist, einen Fehler zu machen: Maria berät, Sie drängt nichts auf. Sogar wenn Sie weiß, dass Ihr durch Gottes Geist die absolute Kenntnis und Erleuchtung geschenkt worden ist, respektiert Sie dennoch, dass Ihr Mitmensch oft anderen Systemen des Handelns und Denkens folgt als Sie Selbst. Durch milde und verständnisvolle Beratung arbeitet Sie auch in diesen Fällen solidarisch und friedvoll mit Ihrem Mitmenschen zusammen.
Seelen wie Judas Iskarioth und die Pharisäer fügen Maria zerreißende Schmerzen zu: Sie durchschaut die Fülle ihrer Sünden und Irrtümer, doch Sie sieht diese Seelen als notwendige Zwischenglieder in Gottes Plan. Sowohl aus diesem Grunde als auch aufgrund Ihrer intensiven Liebe ist Maria zu einer vollkommenen Vergebung bereit. Auf diese Weise zeigt Sie Sich Ihr ganzes Leben lang imstande, auch mit Seelen mit eigenartigen Gewohnheiten umzugehen. Maria ist meisterhaft in der Respektierung von Gefühlen und in Feinfühligkeit. Sie befiehlt selten, Sie berät Sich mit Ihrem Mitmenschen, sodass dieser in Ihrer Nähe immer seine volle Würde behält und er von innen heraus aufblühen kann, als ob nicht Marias Licht, sondern seine eigene Erkenntnis dafür verantwortlich ist.
Sie tut dies nicht nur mit Erwachsenen, sondern sogar mit Kindern, wenn ersichtlich ist, dass ein fruchtbares Resultat möglich ist. So lehrt Sie all Ihre Mitmenschen, ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken und zu gebrauchen, um die wahre Tugend wieder zu finden. Die Folge davon ist, dass sich die Seele in Marias Gegenwart nicht gezwungen fühlt oder nicht den Eindruck bekommt, dass jemand ihr den Kopf wäscht, sondern im Gegenteil den wahren Frieden findet durch die Erfahrung, dass sie zusammen mit einem Mitmenschen (Maria) etwas hat verwirklichen können, wodurch das wahre Glück näher gekommen ist.
So sehe ich Maria ebenfalls als Muster von Höflichkeit: Sie wird Sich in allen Lebenslagen einsetzen, um vor allem Armen, Alten und durch das Leben weniger gut Gesegneten ein Gefühl von Würde zu geben, damit auch diese Seelen vollauf für die Gründung von Gottes Reich auf Erden funktionieren können. Maria weiß in der Tat, dass Gottes Reich auf Erden nur in dem Maße blühen kann, in dem alle Seelen das Maximum aus ihren seelischen Fähigkeiten herauszuholen wissen, und Sie versteht vollkommen, dass viele Seelen durch Unwissenheit oder durch das Gefühl, dass sie „nicht wirklich dazugehören“, daran nicht mitwirken.
Marias Mitmenschen wissen immer und überall vollkommen, was sie an Ihr haben, und wissen, dass Sie vollkommen berechenbar ist. Ihr „Ja“ ist ein „Ja“, und jeder Absprache kommt Sie pünktlich nach, aus Ehrerbietung für Ihren Mitmenschen. In allem, was Sie tut oder lässt, sagt und erstrebt, lässt Sie Sich von zwei Richtlinien leiten: „In welchem Maße ist dies nützlich oder gerade nachteilig für Gottes Pläne und Werke?“ und „Welchen Beitrag kann Ich damit zum Heil und zum inneren Frieden Meines Mitmenschen erbringen?“
Sie ignoriert Sich Selbst total; denn Ihre große Freude liegt in der Feststellung von Freude und innerem Frieden bei Ihrem Mitmenschen und in dem fortwährenden Bewusstsein des großen Wertes von jedem Opfer und von der Annahme von Prüfungen für Gottes Werke. Alle Leiden regen in Ihr, wenn möglich, noch das heftige Liebesfeuer an, das Tag und Nacht Ihr Herz verzehrt. Sie sucht jeden Augenblick Ihres Lebens, jeden Meter Ihres Weges tief zu empfinden, damit Ihr nichts von den Geschenken entgeht, die Gott in jede Sekunde eines Menschenlebens verbirgt. Diese „Geschenke“ sind sowohl die Eingebungen und Führungen durch Gottes Vorsehung als auch alle Chancen, um Gottes Heilsplan Opfer, Bußetun, Leiden und Entsagungen anzubieten.
Sie lebt so intensiv auf Gott hin, auf die Bedürfnisse der Ewigkeit und auf den Heilsplan für die Seelen gerichtet, dass all Ihre Handlungen, all Ihr Denken und Fühlen und all Ihre Worte von dem Willen durchtränkt sind, Gottes Pläne mit den Seelen ihrer Verwirklichung näher zu bringen. Sie kennt Ihre Berufung und stürzt Sich mit unlöschbarem Feuer in die Anstrengungen, um diese zu einem maximalen Ertrag zu führen. Sie lässt keine einzige Chance aus. Jedes Detail Ihres Lebensweges lädt Sie ein, das Beste von Sich Selbst zu geben. Dadurch verbreitet Sie soviel Licht und Wärme um Sich herum, dass viele in Ihrer Nähe das Gefühl bekommen, dass Gott Selbst neben ihnen steht.
Wenn Sie einen Raum betritt, bekommen viele einen tiefen Frieden über sich. Viele, die Sie beschäftigt sehen, scheinen plötzlich zu Taten von Liebe und zu Äußerungen von Tugend inspiriert zu werden. Was (mit Ausnahme einiger mystisch begabter Seelen wie der Apostel Johannes) sehr wenige verstehen oder empfinden, ist, dass von Maria so viel Macht ausstrahlt, weil Sie die Fülle der Liebe verkörpert und alle Teufel vor Ihr fortflüchten. Die Teufel, die es dennoch wagen, Sie anzugreifen, werden total besiegt und in einigen Fällen durch Sie sogar gnadenlos gedemütigt. In den vielen Fällen, in denen Sie Gott anbietet, die Angriffe der Finsternis für das Heil der Seelen zu erdulden, erträgt Sie diese mit soviel Frohmut, dass kein Mensch jemals etwas von dem heftigen Kampf bemerkt, den Sie im Innern gegen die Legionen des Versuchers führt.
Sie macht es Sich zur Regel, dass Sie immer und überall eine Quelle von Licht und Wärme für Ihren Mitmenschen sein wird. Sie bekräftigt diese heilige Regel durch Ihre heldenhafte positive Einstellung: Aus Ihr kommt keine Beschwerde, kein Wort von Negativität, Klatsch, Lästern, Verleumdung, Lügen, Vorwurf noch Entmutigung. Sie bestraft nicht an erster Stelle das Negative in Ihrem Mitmenschen, sondern ermuntert zum Positiven. Auch auf diese Weise macht Sie Satan zum Sklaven; denn Sie fördert dadurch im sehr hohen Maße die Solidarität und Einheit in Ihrer Umgebung.
Durch die absolute Reinheit Ihrer Gedanken und Gefühle fühlt Ihr Mitmensch, dass er bei Ihr geborgen ist, und inspiriert Sie im hohen Maße den Sinn für Vertraulichkeit: Viele werden Ihr bereits bei einer ersten Begegnung ihre Seelengeheimnisse anvertrauen und fühlen gleich, dass Sie diese Information benutzt, um sie einen großen Schritt näher zu Gottes Licht, Liebe und Frieden zu bringen. Ihr ganzer Umgang mit Ihren Mitgeschöpfen (Mensch und Tier) beruht auf einem Fundament seliger Sanftheit, strahlender innerer Freude, Besinnlichkeit und eines Widerwillens gegen alles, was aufdringlich, geräuschvoll, ungestüm oder unbeherrscht ist.
Sie gehorcht in allem der inneren Stimme Ihres vollkommen geöffneten Gewissens, das vollkommen mit Gottes Willen verschmolzen ist. Alles, worüber Ihr Mitmensch Schmerz empfindet, ist für Sie wichtig. Ihr Mitleid mit der betrübten Seele ist absolut und in Ihrem vollkommenen Verständnis für alles, was die Seelen bedrücken kann, gibt Sie Sich total in die Begleitung Ihres Mitmenschen zu einem neuen Frieden des Herzens. Sie lehrt Ihren Mitmenschen vor allem, die Zufriedenheit über alle Prüfungen zu finden und diese Gott für den Ausbau Seines Reiches auf Erden aufzuopfern.
Sie ist für alles, was auf Ihren Lebensweg kommt, dankbar, weil Sie fest an die unfehlbare Liebe und Weisheit hinter Gottes Motiven, um Dinge in jedem Menschenleben geschehen zu lassen, glaubt. Daher gibt Sie Sich total und bedingungslos in das Opfer, mit dem Feuer und dem Eifer der Seele, die weiß, dass Ihre eigenen Lebenstage kurz sind, doch dass Gott die Ewigkeit hat. Sie opfert also alle Lasten und Mängel auf Ihrem Lebensweg in dem Bewusstsein auf, dass jedes Opfer eine ewig dauernde Auswirkung bekommen kann, doch dass die Seele nicht versäumen darf, die Opfer zu bringen, da sie wissen muss, in wenig Zeit so viel Liebe wie möglich für Gott aufzubringen.
Durch sehr weitgehende Entsagung von all dem Materiellen und dem Weltlichen erhebt Sich Maria Selbst fortwährend über die Bewusstseinsebene des Körpers, um Ihr völliges Empfinden auf den Kern Ihres Herzens und Ihrer Seele zu konzentrieren. Dadurch gelingt es Ihr, gleichzeitig in Ihrem Leib und in Ihren Gefühlen zu leiden und dennoch eine unvergleichlich große Fruchtbarkeit im Wirken der Seele zu entwickeln. Auch dadurch kommt Sie dazu, die unbeschreibliche Last, die Ihr durch Ihre Berufung auferlegt wird, mit einem makellosen Gleichmut und einer engelhaften Geduld zu tragen.
Maria hält nichts fest, Sie verweilt niemals bei den Geschehnissen und Situationen in Ihrem Leben: Sie verarbeitet diese durch innige Weihe, wodurch Sie diese mit Gott teilt, sie Ihm anvertraut und sie sofort loslässt, weil Sie nicht will, dass die Fortsetzung Ihres Lebensweges auch nur im Geringsten durch Ballast im Herzen und Geist behindert werden kann und Sie den leichten Flug Ihrer Seele bewahren will, weil Sie weiß, dass jede Seele dies Gott schuldig ist. Außerdem betrachtet Sie alle Geschehnisse, alles, was Sie erlebt und alles, was Ihr erzählt wird, als Gottes Eigentum und Sie ist der Meinung, dass eine Seele, die sich damit weiterhin beschäftigt, auf unrechtmäßige Weise Gottes Eigentum betritt.
Sie betet und opfert, weiht, überträgt an Gott und lässt vollkommen los. Der Gleichmut und die Geduld von Maria werden also in Ihrem Streben unterstützt, fortwährend in dem Hier und Jetzt zu leben: Sie denkt so gut wie nie zurück an die Vergangenheit, sodass diese Sie auch nie in den Arbeiten behindern kann, die Sie jeden Augenblick für Gott und die Seelen vollbringen will. Ebenso wenig denkt Sie bewusst über die Zukunft nach. Sie lebt vollkommen im Heute, als ob Sie jeden Tag aufs Neue geboren würde.
Zu dieser goldenen Regel, die Ihr ganzes Leben außergewöhnlich fruchtbar macht und in Ihrer Seele eine klare, Himmlische Atmosphäre instand hält, sehe ich eine einzige Ausnahme: An Ihrem Lebensende schaut Sie auf den Lebensweg zurück, der hinter Ihr liegt, um diesen (ebenso wie alle Seelen, die Ihren Weg einst gekreuzt haben) nochmals auf intensive Weise Gott als ein vollkommenes Opfer der Miterlösung aufzuopfern, und Sie schaut auch kurz voraus, um Ihre glühenden Wünsche für die Kirche Christi, die nach Ihrem Hinscheiden von dieser Erde Ihre Hilfe und Begleitung wird entbehren müssen, Gott vorzulegen.
Auf jedem Meter Ihres Lebensweges auf Erden wird Maria weiter getrieben durch ein strahlendes Vertrauen auf Gottes Liebe, die nichts als das Allerbeste mit der Seele vorhat, und durch einen unerschütterlichen Glauben an den letztendlichen Sieg von allem Guten. In all diesen Verfassungen wird Sie standfest bleiben, niemals die Arme sinken lassen und voll Mut für Gottes Interessen weiter kämpfen, wie eine Mutter dies für ihr Kind tun würde. Gewissermaßen ist es genau dies, wozu Sie berufen worden ist: Mutter von Gottes Plänen und Werken auf Erden und von Seinen Seelen zu sein.
Sie wird dieser Rolle auch sichtbare Gestalt geben, indem Sie annimmt, die Mutter des Erlösers zu werden, ein Lebensauftrag, der Sie zu einem lebenden Opferkelch für das Heil der Seelen in allen Jahrhunderten machen wird. Sie bleibt Ihrem Auftrag und Ihrer Berufung vollkommen treu und bricht dadurch den Bannfluch, den die Erbsünde durch die Untreue von Adam und Eva über die Menschheit herab gerufen hat.
Als Marias Verdienste bereits so überwältigend sind, dass unzählige Nachlässigkeiten von Seelen durch alle Jahrhunderte bereits von Ihr alleine gutgemacht sind, verfügt Gott, dass die Stunde gekommen ist, Ihre vollkommen heilige Seele zusammen mit Ihrem vollkommen reinen Leib zum Himmel aufzunehmen, und Er krönt Sie angesichts des vollzähligen Himmlischen Hofes zur Königin des Himmels und der Erde, zur Vollendung Seines Planes mit Ihr bei der Erschaffung Ihrer Seele.
Am 22. August 2006 (Festtag der Krönung von Maria und von Ihr zugleich zum Festtag Ihrer Eigenschaft als Herrin der Seelen ausgerufen) offenbart Maria mir die folgenden Worte, die die Allerheiligste Dreifaltigkeit bei Ihrer Krönung im Himmel gesprochen hat. (Siehe auch: Offenbarungen von Maria, mächtige Herrin der Seelen)
„Es ist Unser Wille, dass ab dieser Stunde an sämtliche Bewohner dieser himmlischen Regionen, der Erde, des Ortes der Läuterung und der Hölle, verkündet werde, dass diese Seele, MARIA, die Unbefleckte Mutter des Wortes, in Ausführung Unseres seit Jahrhunderten feststehenden Erlasses, den Thron, die Krone und das Zepter der einmaligen Macht über alles Geschaffene erhält. Sie soll in unumschränktem Ausmaß über sämtliche Seelen sowie über alles Unbeseelte herrschen und regieren. Sie ist mit Unserem unbestreitbaren Willen und mit Unserer unantastbaren Macht ausgestattet und Sie soll in Unserem allerheiligsten Namen herrschen. Ihre Worte sollen wie Gesetze sein, die den Himmel, die Erde und alles unter der Erde binden.
Ihre Macht ist in Unserer Gottheit begründet, und Sie soll frei und unumschränkt über diese Macht verfügen, aufgrund Ihrer unvergleichbaren Verdienste, die Sie Sich in Ausführung Ihrer von Uns erhaltenen Berufung gesammelt hat, und unter vollkommener Benutzung der Vermögen, der Gnaden und der Privilegien, die Sie aus der Quelle Unseres Göttlichen Lebens hat schöpfen können und mit denen Sie als einzige Seele ausgestattet ist. Es ist Unser Wille, dass Ihr sämtliche Seelen für ewig dienen, Ihr gehorchen und Sie verherrlichen. Sie soll jegliche Macht besitzen, allen Engeln, allen glückseligen Seelen, allen Seelen auf Erden und allen verdammten Seelen zu befehlen und ihre totale Unterwerfung und ihren absoluten Gehorsam zu genießen.
Kein Element Unserer Schöpfung, sei es beseelt oder unbeseelte Materie, soll das Vermögen besitzen, Ihrer Macht und Ihren Befehlen jeglicher Art oder jeglichen Inhalts zu widerstehen. Aus diesem Grunde soll Sie ‘Herrin von allem Geschaffenen’ genannt werden; denn Wir legen Ihr alles unter die Füße. In Ihre Hände legen Wir die Vollendung Unseres Planes für das Heil der Seelen, dessen Früchte durch Gottes Sohn aufgeschlossen worden sind. Sie soll aufgrund Ihrer Fülle der Gnade mit unbeschränkter Macht und mit unfehlbarer Weisheit herrschen und regieren.
Nach Unserer Gottheit soll Sie durch alle Ewigkeit Gegenstand der größten Ehrerweisung sein. Als Königin über alles Geschaffene und Herrin aller Seelen soll Sie eine vermittelnde sowie eine wiederherstellende und eine ergänzende Rolle bei der Befriedigung des Gesetzes der Göttlichen Gerechtigkeit erfüllen. Sie soll dazu ebenso frei und unumschränkt über jegliche Mittel aus der Quelle des Göttlichen Lebens wie über sämtliche Seelen verfügen können. Sie soll jede Macht über die Auswirkungen und Gestaltungen Unserer Göttlichen Vorsehung besitzen.
Jeder Akt des Gehorsams, der Verherrlichung, der Ehrerweisung und des Dienstes Ihr gegenüber soll gelten als Akt des Gehorsams, der Verherrlichung, der Ehrerweisung und des Dienstes Unserer Gottheit gegenüber, und alles, was Ihr vorenthalten wird, soll gelten, als ob es Unserer Gottheit vorenthalten wird; denn diese Seele vertritt Uns sämtlichen Seelen gegenüber. In der Krönung dieser Seele ist die Grundlage der Vollendung Unseres Heilsplanes vollkommen geworden. Kein einziger Ihrer Wünsche soll unerfüllt bleiben, und alles, was ist und noch werden wird, soll Ihrer unwiderstehlichen Macht unterworfen sein. Also lautet der Erlass Unseres unbestreitbaren Göttlichen Willens.
In dem Augenblick, in dem Maria den Himmel betritt, werfen sich alle Engel und Glückseligen vor Ihr auf die Knie. Während der oben angeführten Verkündigung von Seiten der Allerheiligsten Dreifaltigkeit liegen sie wie ein unübersehbares Meer kniend zu Marias Füßen. Nach der Krönung defilieren sämtliche Bewohner der himmlischen Regionen wie in einer unendlichen Prozession an Marias Thron vorbei, um sich einer nach dem anderen als Zeichen ihrer persönlichen Unterwerfung Ihr gegenüber zu Ihren Füßen zu erniedrigen. Sie leisten verschiedene Eide der Treue und des Gehorsams Ihr gegenüber als ihre Königin und Herrin.
Der Heilige Erzengel Michael wirft sich als oberster Fürst der Engel neunmal zu Ihren Füßen auf die Knie und stattet Ihr gegenüber im Namen der neun Engelchöre noch einen Sondereid ab. Während dieser himmlischen Feierlichkeiten wird Maria die Fülle der Kenntnis aller Jahrhunderte offenbart, ebenso wie die Kenntnis hinsichtlich aller Seelen. Sie schaut in einer Göttlichen Vision SÄMTLICHE Seelen eines jeden Jahrhunderts, über die Sie nun kraft Göttlicher Vollmacht die Macht als Herrin von allem Geschaffenen soll ausüben können: sehr viele Milliarden Engel, Menschenseelen und Dämonen.
Der volle Umfang des Reiches Mariens (Gottes Reich, in dem Sie Gottes Verfügungen soll zur Wirkung kommen lassen können) und die unüberschaubar gewaltige Macht, die Ihr infolgedessen zufließt, wird Ihr als das größte Zeichen der Liebe gezeigt, das Gott jemals einer Seele erwiesen hat, und zwar aufgrund Ihres Lebens in vollkommener Heiligkeit. Ihr wird darüber hinaus der Auftrag anvertraut, Seelen nach Ihrem eigenen Muster zu gestalten.
Wie Maria Selbst offenbart hat, ist jetzt in unserer Zeit die Stunde gekommen, die Fülle der Wahrheit über Sie systematisch zu offenbaren. Von dieser Offenbarung macht diese Schrift, „Wiedergeburt des Irdischen Paradieses“, einen Teil aus.
Das Paradies, das Maria in Sich trägt, ist den Seelen noch nicht vollkommen offenbart. Die Zeit naht, in der dies wohl geschehen wird. In dieser Stunde werden die Samen aller Blumen, Bäume und Sträucher des Unbefleckten Gartens über die Seelen ausgestreut werden, wird gleichzeitig der Heilige Geist die Herzen für die endgültige Gründung des Reiches Gottes auf Erden öffnen und werden alle Herzen die über alles Lob erhabenen Verdienste des Gottmenschen so sehen, wie sie wirklich sind.
In dieser Stunde wird zugleich Maria vor dem Himmel, der Erde und der Hölle zur Herrin aller Seelen ausgerufen werden und werden alle Teufel zu Ihren Füßen beschieden werden, um dort zu bekennen, dass Maria auch ihre Herrin ist, und um in tiefer Selbsterniedrigung Zeuge der Zerschmetterung Satans, des Urhebers der Erbsünde und des Elends vieler Jahrhunderte auf Erden, unter Marias Füßen zu sein.
In dieser Stunde wird Gott den Triumph der Heiligkeit verkünden in der unbegrenzten unumwundenen Verherrlichung des gekreuzigten und auferstandenen Erlösers und der Königin und Herrin von all dem Geschaffenen, die an Seiner Seite thronen wird als Zeichen der Wiedergeburt des von Adam und Eva gebrochenen Bundes zwischen den Seelen und Gott, und des Irdischen Paradies in dem Wesen der Frau. In der Wiedergeburt des Irdischen Paradieses hat Gott jetzt bereits Sein Versprechen gegenüber den Seelen erfüllt.
2. Befruchtung der Seele im Unbefleckten Garten
Ich lasse mich durch die endlosen Schönheiten im Unbefleckten Garten von Maria, die eine vollkommene Heiligkeit ausstrahlt, in Verzückung bringen. Ich biete Ihr mein Herz an, damit ich bereit bin, total in Ihr aufgenommen zu werden. Ich verlange so sehr, dass die Herrlichkeiten des Lustgartens der Allerheiligsten Dreifaltigkeit in mich überfließen können.
„O Maria, Unbefleckte Königin von Zeit und Ewigkeit, wie sehr wünsche ich, in Deinem Garten mit der Saat des Göttlichen Lebens befruchtet zu werden.
Darf ich aus den Quellen Deiner unübertroffenen Heiligkeit trinken?
Darf ich von den Früchten Deiner Tugenden essen?
Darf ich mich mit dem Tau des Heiligen Geistes reinigen?
Darf ich an den Verzückungen Deiner Schönheit von Herz und Seele Anteil haben?
Darf ich den Schutz Deiner Macht über alle Versuchung und Sünde genießen?
Darf ich in Dir in der Brise der Ewigen Wahrheit aufgerichtet werden?
Geruhe, mich von der Schwäche meiner verletzten Seele zu heilen.
O Unbefleckter Garten aus Gottes Hand, geruhe, mir die vollkommene Einheit mit Dir zu erwirken, damit ich in Deiner Nachfolge zum Bild und Gleichnis Gottes werden möge.“
O Spiegel von Gottes Licht, während des Aufenthaltes in Deinem Unbefleckten Garten darf ich die Blumen und Früchte schauen, die der arme Garten meiner Seele braucht, um gesund und fruchtbar zu werden und zu bleiben. Ich bitte Dich, Deine Saat des Göttlichen Lebens mit Dir teilen zu dürfen:
O Maria, mächtige Herrin aller Seelen, Paradies der vollkommenen Heiligkeit,
Der Allerhöchste hat Dich den Seelen als das allerletzte Zeichen Seiner unbegrenzten Liebe gegeben.
O Paradies Himmlischer Verzückungen, auf deren Wort hin die Saat der größten Tugenden in jede Seele ausgestreut wird, die aufrichtig und glühend nach Dir verlangt.
Wie sehr brennt mein Herz vor Verlangen nach der vollkommenen Nachfolge von Dir auf den Wegen des Göttlichen Lebens.
O lass Dein Herz in mir zum Leben kommen, damit ich den wahren Frieden in der Erfahrung Deiner Himmlischen Liebe finden möge.
Hilf mir doch, mein ganzes Wesen im Garten Deiner Seele zu entäußern, damit all meine Gedanken, Gefühle und Wünsche und alles, was in mir lebt, in Dir zu Keimen der Heiligkeit umgewandelt werden kann.
Mache mich vollkommen leer von mir selbst, damit ich von Dir allein erfüllt werden kann; denn in Dir sind das Feuer der Liebe und die Weisheit, der wahre innere Frieden und die Annahme und das stille Glück der Seele, die die Fülle des Göttlichen Lichts in sich aufgenommen hat.
O vollkommen heilige Seele, Krönung von Gottes Werken und Spiegel Seiner Größe, mit allen Kräften meines Herzens und meiner Seele bitte ich Dich, geruhe, in mir die Fähigkeiten, die Verfassungen und die Wehrhaftigkeit zur Entwicklung zu bringen, die meinen Seelengarten zur vollen Blüte bringen können.
O Maria, Paradies des Göttlichen Lebens und Herrin meines ganzen Wesens, erfülle doch mein tiefstes Verlangen und nimm mich total in Dein liebendes Herz auf, damit ich durch die Macht Deiner Herrschaft in mir Dir vollkommen nachfolgen kann.
3. Blüte des eigenen Gartens – Marias Frühling in der Seele
Der Unbefleckte Garten trägt eine unvergleichliche Wiedergabe der Glorie und Schönheiten von Gottes Herz in sich. Maria hat dies einzigartige Vorrecht empfangen, weil Sie Ihren Willen mit jenem Gottes total eins gemacht hat. Nur eine Seele, die vollkommen und ewig dauernd mit Gottes Willen eins ist, kann von Gott bedingungslos mit der unbegrenzten Macht über die vielen Milliarden Seelen, die über die Jahrhunderte gelebt haben, leben oder noch leben werden, bedacht werden. Es ist von Gott verfügt, dass alle Seelen, ohne eine einzige Ausnahme, sich einst vor Marias Füßen zur Erde werfen werden zur Verherrlichung Ihrer Macht. Außerdem ist es Ihr gegeben, Seelen zur vollkommenen Nachfolge von Ihr zu bestimmen. Dies ist zugleich die Berufung für uns, die diese Offenbarungen empfangen haben.
Dies ist die tiefe Absicht der Bekanntmachung mit dem Unbefleckten Garten:
Die 12 GOLDENEN REGELN für die vollkommene Nachfolge Mariens
Die 12 GOLDENEN REGELN für die vollkommene Nachfolge Mariens
1. Lösen wir uns immer mehr von allem Weltlichen und von unseren Scheinbedürfnissen los, von sexuellen Bedürfnissen, von der Sucht nach Lob und Ehre, von der Sucht nach Genuss, Geld und materiellem Besitz und von jeglichem weltlichem Zeitvertreib.
2. Werden wir uns unserer persönlichen Schwächen bewusst und bekämpfen wir diese kräftig. Das letztendliche Ziel ist dieses, dass wir Maria immer mehr ähneln.
3. Leben wir mit dem inneren Blick ständig an der Ewigkeit orientiert; machen wir das Himmlische zum Mittelpunkt von ALLEM in unserem Leben. Verweilen wir nicht lange bei den Ereignissen und Erfahrungen unseres Alltags. Leben wir vollkommen für die Gründung von Gottes Reich auf Erden. Erinnern wir uns selbst auch an Marias Einladung (Offenbarungen der Herrin aller Seelen) um täglich 3 “Gegrüßet seist Du...” zu beten, jeweils von der Bitte gefolgt: “Möge Gottes Reich jetzt auf Erden kommen.”
4. Beten wir häufig um Feuer im Herzen, damit sich unsere Liebe (zu Gott, Maria und zu unseren Mitgeschöpfen) vergrößert.
5. Verleugnen wir uns selbst und orientieren wir unsere sämtlichen Werke, Gedanken, Worte und Bestrebungen an dem Dienst an Maria so, wie Sie Selbst Sich an Gott orientierte, und tun wir buchstäblich ALLES mIt UND FÜR Maria. Leben wir in der Tiefe unseres Herzens mit und für Maria, beachten wir nicht die Reaktionen von Menschen und fürchten wir uns auch nicht vor diesen Reaktionen.
6. Seien wir überall und immer eine Quelle der Unterstützung, der Ermutigung und der Friedfertigkeit. Fördern wir so die Einheit zwischen den Seelen.
7. Seien wir immer und überall eine warme und zärtliche Quelle der Sanftmut. Seien wir uns dessen bewusst, dass aufrichtige Sanftmut Frieden und Freude in die Herzen bringt und ebenfalls unsere eigene innere Ruhe und unseren inneren Frieden vergrößert.
8. Streben wir die oberste Reinheit in Gefühlen, Gedanken, Handlungen und Worten an. Jede Unreinheit entkräftet die Werke, die Gott durch uns vollbringen will, und verzögert dadurch das Kommen von Seinem Reich von Liebe und Frieden.
9. Akzeptieren wir sämtliche Kreuze und Prüfungen unseres Alltags, lernen wir mit allen Wendungen unseres Schicksals aufrichtig zufrieden zu sein.
10. Werden wir heldenhaft in der Vergebungsbereitschaft. Jeder Mangel an Vergebung hält das Elend in der Welt und in unserem eigenen Leben fest.
11. Streben wir eine positive Gesinnung des Herzens und eine positive Ausstrahlung an. Jedes negative Element und jeglicher Unfriede in unserer seelischen Verfassung bringt Finsternis, Unruhe und Trübseligkeit in unser eigenes Gemüt und in das Gemüt unseres Mitmenschen. Seien wir eine Quelle des Lichtes und des Friedens. Seien wir frohgemut im Bewusstsein dessen, dass unser Lebensweg so gemacht wird, wie er ist, weil er in dieser Form für unsere ewige Glückseligkeit und das Heil anderer die schönsten Früchte einbringt. Innere Unruhe weist auf einen relativen Verlust an Vertrauen zu Gott (Maria) hin.
12. Streben wir die Einfachheit in allem an: in der Kleidung, in der äußerlichen Erscheinung, im Verhalten usw... So werden wir, so wie Maria, dazu beitragen, dass sich unser Mitmensch bei uns in dem Maße gut fühlt, wie er wirklich Gottes Nähe sucht.