Ehrerbietung am Donnerstag

TOTUS TUUS, MARIA !

EHRERBIETUNG AM DONNERSTAG



TOTUS TUUS, MARIA !

Liebe Seelen in Jesus und Maria,

Die Herrin wünscht Sich mit dieser Rubrik ein neues Licht, wo sich in Leben und Kirche so viele Schatten herein geschlichen haben: eine Betonung des sehnlichen Wunsches des Himmels, die traditionellen Werte wieder herzustellen, da die Leiden Jesu im Garten Gethsemani am Gründonnerstag in hohem Maβe durch die Vision der kommenden vielen Abweichungen gegenüber dem traditionellen christlichen Glauben und dessen Anwendung erschwert worden sind. (* siehe Denkanstoβ ganz unten, nach den Verweisen auf die passenden Gebete). Seit fünfzehn Jahren lässt die Herrin in Ihrer Eigenschaft als Schmerzensreiche Mutter Ihre Myriam an den Leiden im Garten Gethsemani Anteil haben. Diese sind sehr ernst zu nehmen. Maria lässt mich auf die gerade fertig gestellte endgültige Version der Ernte der Ewigen Liebe verweisen.

Reparation und Ehrerbietung am Donnerstag tragen wesentlich zur Vollendung von Gottes Werken bei. Jesus hat im Garten Gethsemani gerade deswegen so schlimm gelitten, weil Er dort die Abbüβung der Nichtannahme der Fülle von Gottes Wahrheit erschlieβen musste. Er litt wegen der Blindheit der Menschenseele, der Krone auf Gottes Schöpfung.

In Liebe, und zu Diensten der Herrin aller Seelen,

Ihre Myriam

 

Die Texte dieser Kategorie werden allmählich ergänzt.

..53. Gebet zur Wiedergutmachung an Jesus
..69. Akt der Reue in Verbindung mit dem Leiden Jesu
156. Gebet der Wiedergutmachung an das Lamm Gottes
210. Gebet der Einheit mit Jesus im Garten von Gethsemani
492. Akt des Mitleidens mit Jesus im Olivengarten
832.

Gebet zu Jesus im Olivengarten zum Schutz in meiner Selbstaufopferung
K9. Rosenkranz zur Reinigung von Sünden

(* Denkanstoβ, aus dem Antwortbrief 260):

Seit Jesus die Kirche gegründet hat, ist der Böse dabei, diese auf jede denkbare Art und Weise anzugreifen. Der Grund liegt auf der Hand. Der traditionelle Glaube, wie ihn Jesus ursprünglich gestaltet hat, ist Träger der Fülle der Wahrheit über das Göttliche Leben. Nicht alle Elemente dieser Wahrheit wurden auf einmal verkündet, viele wurden und werden erst im Laufe der Zeit nach Christo bekannt gegeben, je nach der Entwicklung von Gottes Heilsplan. Der traditionelle christliche Glaube ist somit als die Schatzkammer des Wissens zu betrachten, das aus der Quelle von Gottes Weisheit hervorkommt und an welchem sich die Seelen nähren sollen, um das Göttliche Leben in sich zum Blühen zu bringen.

Die römisch-katholische Kirche Christi ist deswegen Zielscheibe unzähliger Angriffe von Seiten der Finsternis, weil sie die sichtbare Burg darstellt, in welcher die Schätze aus der Quelle der Wahrheit aufbewahrt und gefeiert werden und in welcher deren Verbreitung sichergestellt werden soll. Schleichend wie eine Schlange versucht der Böse immer wieder, in diese Burg vorzudringen.

Seit mehreren Jahrhunderten versucht er durch allerhand Abtrünnigkeiten und allerhand Äußerungen von Modernismus diese Wahrheit nach seinen eigenen Ansichten “umzuge­stalten”. Durch den Modernismus wird der Mensch immer mehr in den Mittelpunkt gerückt und Gott und Seine Werke in den Hintergrund verbannt. Die Interessen Gottes werden den Interessen der Menschen untergeordnet. Es ist dadurch ein Türchen zu einer Kammer entriegelt worden, deren Inhalt keinen Platz in der Kirche Christi haben sollte: jener der weltlichen und der menschlichen Bedürfnisse. Die Kirche bleibt nicht länger die Hüterin von Gottes Interessen, sondern wird Schritt für Schritt der Gesellschaft und allen ihren weltlichen Ansichten und Interessen angepasst. Ganz allmählich musste der wahre Geist Jesu dem Geist der Welt den Platz räumen.

In dem Maße, wie in der Kirche die urtraditionellen Werte verlassen werden, wird auch der Schild der Hirten leichter Risse aufweisen, weil die Atmosphäre der Heiligkeit in der Ausübung der Werke Gottes immer weniger nachvollziehbar wird. Der Zeitgeist verträgt nicht länger die ewig geltende Göttliche Weisheit, weil jegliche Entwicklung in der Gesellschaft als eine menschliche Leistung betrachtet wird und sogar dann vergöttert wird, wenn sie unzählige Seelen von der wahren Liebe und von der Verwirklichung von Gottes Heilsplan und dem wahren Wohl der Seelen entfernt. Der Sinn der Worte, Handlungen und Wünsche von Gottes Sohn wird immer weniger nachempfunden. So kommt es zu vielen Änderungen in der Auffassung über dasjenige, was innerhalb der Kirche “möglich sein sollte” bzw. “wünschenswert wäre”, weil “der Sinn solcher Änderungen in der Praxis nachgewiesen worden ist”.

Bemerkung Den Begriff “Modernismus” hat die Herrin aller Seelen in der Sturmschrift 49 folgendermaβen definieren lassen: “Der Modernismus ist die Neigung, eigene Vorschriften einzusetzen, die vom ursprünglichen Gesetz Gottes abweichen. Modernismus ist der Glaube, dass die Welt dadurch verbessert werden muss, dass die alten, traditionellen Werte abgeändert werden sollen”.

In einer Offenbarung am 14. Januar 2008 sagte die Herrin aller Seelen: “Modernismus in der Kirche Christi ist jede Veränderung durch welche sich das Dienstwerk der Kirche von seinen ursprünglichen spirituellen Zielsetzungen entfernen lässt, um sich den Interessen der Welt anzupassen”.